FK big

1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Sc6

Termin und Ort
04./05. Mai 2019 in Berlin
Schach-Club Kreuzberg e.V., Haus des Sports, Böcklerstrasse 1, 10969 Berlin, Tel.: 030 6159191

Zeitplan
Sa 10:00 – 19:00 (Mittagspause 13:30 – 14:45)
So 10:00 – 16:00 (Mittagspause 13:30 – 14:45)

Warum die Vierspringervariante?
Hier die wichtigsten Argumente für die Vierspringervariante:

  • Aktives Figurenspiel > Für viele Spieler ist das einfacher als ein „komplizierter Grabenkrieg“
  • Sehr kämpferisch > Man „spielt auf drei Ergebnisse“
  • Keine gute Main Stream-Abdeckung > Großes Überraschungspotential
  • Viele Stellungen sind schwierig für den unvorbereiteten Weiß-Spieler > Eröffnungsvorteil möglich
  • Flexibilität hinsichtlich des Stellungstyps > Oftmals kann man wählen zwischen aktivem Figurenspiel (initiiert durch Lb4 oder Lc5, eventuell gefolgt von d7-d5) oder einer günstigen Form des Scheveninger- oder Paulsenzentrums (e6, d6) oder (e6, d7)

Stand-alone Repertoire
Die Vierspringervariante wird zumeist als Mittel benutzt, um entweder in die Schweshnikow-Variante zu gelangen oder auszunutzen, dass Weiß den Schweschnikow mit fragwürdigen Mitteln zu vermeiden sucht. Es gibt auch „Hard-core-Vierspringerfans“, die auf 6.Sdb5 statt 6..d6 (Schweschnikow) 6..Lb4 spielen, was jedoch meiner Meinung nach minderwertig ist. Was aber tun, wenn ich weder den Schweschnikow beherrsche, noch zu 6..Lb4 greifen mag? Dafür biete ich die Variante 6.Sdb5 Lc5!? an, was Schwarz gute Ausgleichschancen bietet und womit man im Gegensatz zu 6..Lb4 “auf drei Ergebnisse spielt“.

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Zielgruppe
Jeder ist willkommen, der eine kämpferische Eröffnung gegen 1.e4 sucht. Das Thema ist allerdings anspruchsvoll und es ist von Vorteil > 1900 Elo zu haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man darunter nichts mitnimmt, zumal es auch gut kommentierte Analysen zum Nachbearbeiten gibt.

Format und Materialien
Essenz und Grundlage des Seminars sind ca. 125 gut kommentierte ChessBase/PGN-Analysen. Jeder Teilnehmer wird nach dem Seminar ein fertiges Repertoire gegen den offenen Sizilianer auf seinem Rechner haben, welches ein weiteres Studium sowie eine effiziente Partievorbereitung ermöglicht. Ich habe diese Analysen über einen mehrjährigen Zeitraum angefertigt. Der kondensierte Arbeitsaufwand dabei beträgt acht Monate.

Höchstwahrscheinlich wird das Material nach dem Seminar weiter upgedatet. Sollten mir von meinen Kunden Anregungen hinsichtlich wichtiger neuerer Partien, Fehler oder Lücken entgegengebracht werden, werden diese zur Weiterentwicklung des Materials benutzt. Zwar gibt es keinen Anspruch darauf, Updates zu erhalten. Sollten jedoch Veränderungen vorgenommen werden, so spricht nichts dagegen, halbjährig Updates zu versenden.

Wichtiger Hinweis: Alle Analysen sind mit einer gesunden Menge an Verbalkommentaren versehen. Dies ist wichtig, um positionelle Konzepte sowie die Logik der Stellung zu vermitteln. Diese Verbalkommentare sind in englischer Sprache abgefasst. Die Einsprachigkeit hilft mir, die riesige Datenmenge besser zu bewältigen. Natürlich handelt es sich um Standard-Schachenglisch, und die Einbettung in den Rahmen aus Zügen und Symbolkommentaren erleichtert das Verständnis.

Aufgrund der Dichte des Material hätte man das Thema tatsächlich auf vier Seminare verteilen können (6.Sdb5, 6.Sxc6, 6.Le2, Rest), was aber aus naheliegenden Gründen unrealistisch ist. Aus diesem Grunde werden nur ausgesuchte Bereiche behandelt werden können. Hierbei bin ich flexibel und werde mich mit meinem Auditorium abstimmen. Um die Zeit möglichst effizient zu nutzen, wird das Seminar als Beamer-Vortrag im Walk-through-Stil durchgeführt. Es wird genügend Zeit für Interaktivität und zum Nachdenken geben; auf das Arbeiten mit Aufgaben wird allerdings verzichtet.

Ergänzende Information
Über die Bedeutung von ChessBase- oder PGN-Dateien habe ich im Text “Opening Analyses” (siehe Haupt-Menü) einiges geschrieben.

Gebühr
EUR 250

Anmeldung
info (at) matthias-wahls.com