Einzeltraining ist natürlich eine sehr effektive Art, seine Spielstärke zu steigern. Im Folgenden liste ich die wichtigsten Bereiche auf, in denen man trainieren kann und weise auch auf die Möglichkeiten hin, einen Trainer mit einzubinden.

Partien spielen

Das Spielen ist die intensivste Form des Trainings, da man durch den emotionalen Kontext die höchste Stufe der Konzentration erreicht. Zudem erhält man einen guten Einblick in den Status Quo und schafft die Voraussetzung für die Partieanalyse.

Partien analysieren

Natürlich kann man von dem Erfahrungsschatz, der sich aus dem Spielen ergibt nur vollends profitieren, wenn man seine Partien auch analysiert. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass das Blitzen im Internet ohne nachfolgende Analyse, vom Unterhaltungswert mal abgesehen, relativ wenig Nutzen bringt. Dem ambitionierten Schachfreund empfehle ich daher, nur so viel zu zocken (1-2 h?) wie man anschließend auch analytisch verarbeiten kann. Hier eine Auflistung möglicher Analyse-Ziele:

  • Lösung des Eröffnungsproblems
  • Verständnis des Partieverlaufs: Wer stand wann besser und warum?
  • Erweiterung des allgemeinen Schachverständnisses durch das Erkennen neuer Muster und Konzepte
  • Kategorisierung der Fehler, um das eigene Stärken/Schwäche-Profil besser zu verstehen und die Trainingsmaßnahmen gegebenenfalls darauf abzustimmen

Die Analyse mit der Engine ist das Minimalprogramm. Sie gibt Auskunft zu Fehlern, besseren Alternativen und zur Stellungsbewertung. Auf der konzeptionellen Ebene gibt es allerdings keine automatischen Informationen. Eine Engine-Analyse trägt also nur eingeschränkt zum Erreichen obiger Ziele bei und verhindert nicht wirklich, dass sich die gleichen Fehler in anderer Umgebung wiederholen.

>>> Ich betrachte daher die gemeinschaftliche Online-Analyse mit einem Profi als eine der besten Trainingsformen überhaupt.

Allgemeines Mittelspieltraining

Zum Verständnis der Mittelspiels, und das schließt die späte Eröffnung und das frühe Endspiel mit ein, benötigt man folgende Dinge:

>>> Neben einem großen Fundus thematisch geordneter Musterpartien verfüge ich über ein in sich geschlossenes Wertesystem mit umfassender Terminologie. Jedes Phänomen läßt sich in dieses schachliche Weltbild einbauen und logisch erklären.

Taktiktraining

Taktiktraining ist sehr wichtig, da man hier gleich drei verschiedene Fertigkeiten trainiert:

  • Taktische Konstellationen
  • Taktische Mechanismen
  • Visionierung (das Bewegen der Figuren vor dem geistigen Auge)

>>> Zum Taktiktraining benötigt man grundsätzlich keinen Trainer. Es kann aber hilfreich sein, von einem Profi über die Vielzahl der Mechanismen und das beste Prozedere beim Taktiktraining aufgeklärt zu werden.

Der Aufbau eines vernünftigen Eröffnungsrepertoires

Der Start in die Partie ist besonders wichtig, da bereits hier eine entscheidende Weichenstellung stattfinden kann. Ein gutes Eröffnungsrepertoire sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Hochwertigkeit
  • Ressourcensensitivität (Übereinstimmung mit den Stärken, Schwächen, Alter, verfügbarer Zeit etc.)
  • Wirtschaftlichkeit (effizient und nachhaltig)

>>> Mein Repertoire erfüllt diese Anforderungen. Ich arbeite mit meinen Kunden aber auch gerne an jeder anderen Eröffnung.

Spezielles Mittelspieltraining

Eröffnungen und Mittelspiel bilden eine Einheit. Es bringt nichts, zwölf Züge Theorie zu spielen und danach ohne Plan zu sein. Man hat es dann mit einer Sondersituation zu tun und sitzt womöglich einem Spezialisten gegenüber. Da fährt man mit 1.a3 manchmal sogar besser.

Ich empfehle daher jedem, die relevanten Bauernstrukturen und strategischen Konzepte sowie die daraus resultierenden Pläne, also die Stellungslogik der wichtigsten Eröffnungen und Varianten, gut zu studieren. Der Vorteil dieses speziellen Mittelspieltrainings gegenüber dem allgemeinen ist die höhere Anwendungsmöglichkeit. Das allgemeine schafft aber eine solide Basis und sollte daher auch nicht vernachlässigt werden.

>>> Mein Eröffnungstraining bezieht selbstverständlich die Stellungslogik mit ein und ist damit gleichzeitig als spezielles Mittelspieltraining zu verstehen.

Strategische Endspiele

Der Übergang vom Mittelspiel zu Endspiel ist ein weithin vernachlässigtes Gebiet. Hier wird daher von den Routiniers oft noch so mancher halbe Punkt herausgequetscht. Das Training hier ist relativ einfach, da man sich im Gegensatz zu den technischen Endspielen nur auf der Ebene der Prinzipien zu bewegen braucht.

>>> Ich verfüge über eine umfangreiche Übersicht der Prinzipien und eine große Sammlung gut kommentierter Musterpartien.

Technische Endspiele

Es ist lohnenswert, sich ein Kompendium zu diesem Thema zuzulegen. Mit Abstand am wichtigsten sind Turmendspiele.

>>> Ich habe zum Thema “Turmendspiele” die wichtigsten Konstellationen und Schlüsselstellungen zusammengefasst und dabei auch die stets wiederkehrenden Prinzipien hervorgehoben. Das digitale Trainingsmaterial eignet sich hervorragend zur Wiederholung des Gelernten.

 

Gebühr

EUR 50 pro Stunde